Ein unterhaltsames Reaktionsspiel unter der Dusche ist nach einer langen Nacht immer angebracht. Jedenfalls bereitet es mir kindliche Freude die Wassertropfen von meinen Haaren mit den Händen abzufangen, bevor sie auf den Boden der Wanne tropfen.
Die Dusche war allerdings auch dringend nötig, denn die Tanzeinlagen auf der Tiefdruckparty gestern in Heidelberg waren mit der Zeit durchaus schweißtreibend.
Von der stetig ansteigenden Popularität von Dubstep, war im k_club allerdings noch nicht viel zu sehen. Es war eher spärlich gefüllt, aber es herrschte eine ungezwungene familiäre Atmospähre im verglasten Obergeschoss des Karlstorbahnhofs.
Aus den Boxen wabernden kraftvollen Bässe durch den Raum und darüber gab es von Sambarhythmen, Panflöten und Fanfarenbläsern zauberhafte Klänge zu hören, die mich munter zum tanzen animierten und ein stetiges Grinsen ins Gesicht malten.
Vor einer Woche bin ich zum Dubstep-Set von Caspa auf dem Melt!-Festival ebenso freudig abgegangen. Bitte sehr:
Anspieltipps für zu Hause: Boxcutter / iTAL tEK / Vex'd
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Samstag, 26. Juli 2008
Mittwoch, 30. April 2008
Pille Palle
Ihr kennt bestimmt das Festivalgefühl nach den ersten beiden durchgefeierten Nächten. Stinkend, Schädel und seniles Grinsen. Irgendwie funken die Synapsen etwas schief durcheinander und die Welt erscheint in seltsamen Farben und Tönen. Diesen Zustand versucht Herr Lützenkirchen MDMA-benebelt zu vertonen. Das Ergebnis ist nüchtern betrachtet ziemlich gruselig, aber Sonntag morgens um 11 Uhr ist vieles relativ:
3 tage wach - Lützenkirchen - MyVideo
Wer denkt, die Party wäre dann vorbei, der war wohl noch nie im Musikantenstadl. Ja genau, dieser Ort mit immer gut gelaunter Menschen in ihrem Spätfrühling. Dort ist vom Crashbecken am Schlagzeug bis zu den Dritten ja alles aus Plastik und aus der Playbacktrompete kommen Beats zum Schunkeln. Da Schlager heutzutage musikalisch auch digital produziert wird, lag der Ansatz von Herrn Alexander Marcus auch nicht allzu weit, das beschwipsten Treiben mit House und Techno zu unterlegen. Herausgekommen ist mit dem Stilmix "Electolore" wohl der Spaß des Sommers, allerdings will diesen kitschigen Trash in 6 Monaten wohl keiner mehr hören. Es sei denn man hat Alzheimer.
3 tage wach - Lützenkirchen - MyVideo
Wer denkt, die Party wäre dann vorbei, der war wohl noch nie im Musikantenstadl. Ja genau, dieser Ort mit immer gut gelaunter Menschen in ihrem Spätfrühling. Dort ist vom Crashbecken am Schlagzeug bis zu den Dritten ja alles aus Plastik und aus der Playbacktrompete kommen Beats zum Schunkeln. Da Schlager heutzutage musikalisch auch digital produziert wird, lag der Ansatz von Herrn Alexander Marcus auch nicht allzu weit, das beschwipsten Treiben mit House und Techno zu unterlegen. Herausgekommen ist mit dem Stilmix "Electolore" wohl der Spaß des Sommers, allerdings will diesen kitschigen Trash in 6 Monaten wohl keiner mehr hören. Es sei denn man hat Alzheimer.
Montag, 28. April 2008
Mittwoch, 16. April 2008
Freitag, 14. März 2008
Montag, 18. Februar 2008
Ein Leben mit den Tönen
Heute gibt es etwas Seelenstriptease. Alle zartbesaiteten Personen sollten also lieber weg schauen. Etwaige gruselige Ohrwurmerinnerungen möchte ich entschuldigen.
Angefangen hatte natürlich alles in der Kindheit. Neben Rolf Zuckowski und Traumzauberbaum gab es aber keine erwähnenswerte Klavier- oder Geigenausbildung, sondern nur ein paar Gitarrenstunden in der Grundschule. Gehört wurden deshalb Charts und Musik meiner Eltern. Darunter fielen demnach Bravohits XX mit Eurodance bzw. die Puhdys und Herbert Grönemeyer und später auch einmal Oasis.

Liquidos Hitsingle "Narcotic" war dann auch meine erste CD und wenig später fingen die Abgrenzungsmechanismen der Pubertät auch in musikalischer Hinsicht an zu greifen.
Dies äußerte sich dann durch Hören von alten Green Day-Tapes und lange Haare schütteln zu Nirvanas' Bleech-Album. Nebenher wurde dann auch etwas Reggea/Dancehall gehört und auf vernebelten Hausparties abgehangen.
Meine Gehörgänge sehnten sich anschließend nach etwas Abhärtung bei Deftones, System Of A Down, At The Drive-In, Thursday und Konsorten während gleichzeitig auch entspanntere Klänge von The Notwist und den White Stripes einem dieses undefinierbare "Indie"-Universum näher brachten. Seit dem haben sich meine Fühler kontinuierlich in alle Richtungen ausgestreckt. Ob in der harten Richtung zu lustigen Grindcore der Japanischen Kampfhörspiele bis zu ruhigen folkigen Songs von Mirah oder zu BigBand-HipHop der Youngblood Brass Band.
Im letzten Jahr wurde ich dann auch vom Queerbeethype "New Rave" (eher electropop/electroclash) angezogen und hörte sehr gern Bands wie CSS oder Hot Chip.
Insgesamt besitzt elektronische Musik aktuell die größte Anziehungskraft auf mein Musikzentrum. Dabei reicht das Spektrum von kindlicher Durchgedrehtheit à la DAT Politics bis zu kühlen weiten Klängen von Lawrence. Favoriten zu benennen fällt mir dabei sehr schwer. Meine Präferenzen hängen sehr von meiner aktuellen Stimmung ab. Eins ist aber sicher.
Limp Bizkit werde ich nicht mehr freiwillig hören.
Angefangen hatte natürlich alles in der Kindheit. Neben Rolf Zuckowski und Traumzauberbaum gab es aber keine erwähnenswerte Klavier- oder Geigenausbildung, sondern nur ein paar Gitarrenstunden in der Grundschule. Gehört wurden deshalb Charts und Musik meiner Eltern. Darunter fielen demnach Bravohits XX mit Eurodance bzw. die Puhdys und Herbert Grönemeyer und später auch einmal Oasis.
Liquidos Hitsingle "Narcotic" war dann auch meine erste CD und wenig später fingen die Abgrenzungsmechanismen der Pubertät auch in musikalischer Hinsicht an zu greifen.
Dies äußerte sich dann durch Hören von alten Green Day-Tapes und lange Haare schütteln zu Nirvanas' Bleech-Album. Nebenher wurde dann auch etwas Reggea/Dancehall gehört und auf vernebelten Hausparties abgehangen.
Meine Gehörgänge sehnten sich anschließend nach etwas Abhärtung bei Deftones, System Of A Down, At The Drive-In, Thursday und Konsorten während gleichzeitig auch entspanntere Klänge von The Notwist und den White Stripes einem dieses undefinierbare "Indie"-Universum näher brachten. Seit dem haben sich meine Fühler kontinuierlich in alle Richtungen ausgestreckt. Ob in der harten Richtung zu lustigen Grindcore der Japanischen Kampfhörspiele bis zu ruhigen folkigen Songs von Mirah oder zu BigBand-HipHop der Youngblood Brass Band.
Im letzten Jahr wurde ich dann auch vom Queerbeethype "New Rave" (eher electropop/electroclash) angezogen und hörte sehr gern Bands wie CSS oder Hot Chip.
Insgesamt besitzt elektronische Musik aktuell die größte Anziehungskraft auf mein Musikzentrum. Dabei reicht das Spektrum von kindlicher Durchgedrehtheit à la DAT Politics bis zu kühlen weiten Klängen von Lawrence. Favoriten zu benennen fällt mir dabei sehr schwer. Meine Präferenzen hängen sehr von meiner aktuellen Stimmung ab. Eins ist aber sicher.
Limp Bizkit werde ich nicht mehr freiwillig hören.
Montag, 11. Februar 2008
Schnee schmelzen
Die Sonne brutzelt derzeit so warm vom Firmament, dass es eine wahre Wonne ist draußen die Straßen mit jazzy HipHop entlang zu schlendern. Meine Empfehlung für den Kaffee Guru oder Colossus. Dope!

Für Diejenigen, welche lieber dem Winterblues folgen, gibt es allerdings keine besseren Sounds als die minimalistischen Chills von Pantha du Prince und Lawrence, die einen in eine Winterstarre versetzen, in der man nur noch sein Herz schlagen hört...
Für Diejenigen, welche lieber dem Winterblues folgen, gibt es allerdings keine besseren Sounds als die minimalistischen Chills von Pantha du Prince und Lawrence, die einen in eine Winterstarre versetzen, in der man nur noch sein Herz schlagen hört...
Sonntag, 10. Februar 2008
Mist.
Meine Topliste für Bands hat in diesem Moment absolut ihre Bedeutung verloren.Ich vergaß Why. Ganz zu schweigen von Themselves, Patrick Wolf oder Architecture in Helsinki. Was bin ich bloß für ein Mensch. Eine Rangfolge kann ich beim besten Willen nicht erstellen, nur eins ist klar: Platz 1 und 2 dürfen nicht verändert werden.
Meine Topliste für Bands hat in diesem Moment absolut ihre Bedeutung verloren.Ich vergaß Why. Ganz zu schweigen von Themselves, Patrick Wolf oder Architecture in Helsinki. Was bin ich bloß für ein Mensch. Eine Rangfolge kann ich beim besten Willen nicht erstellen, nur eins ist klar: Platz 1 und 2 dürfen nicht verändert werden.
Mittwoch, 30. Januar 2008
Meine Helden
Die erste Band, die ich zu absoluten Helden erklärte, waren wohl die White Stripes. Aber was war vorher? Zu Grundschulzeiten wurden die Backstreet Boys verehrt, ganz klar. Aber aus anderen Gründen. Die fand man gut, weil man ja auch sonst nicht viel kannte. Zu dieser Zeit gab es nur drei Bands, die überhaupt verehrt wurden: Caught In The Act, die wir Nichtfans abfällig Kotz In Die Ecke nannten und Tic Tac Toe, die nur dumme Leute gut fanden.
Spätestens seit die Backstreet Boys damals bei Wetten, dass...? auftraten, wurden sie zu Helden erklärt. Man konnte alle Lieder mitsingen, ohne auch nur ein einziges Wort zu verstehen. Was zwischen den Backstreet Boys und den Stripes kam? Da ist ein großes Loch in meinem Kopf. Da sind mehrere Jahre dazwischen und ich kann absolut nichts über diese Zeit sagen. Dann kamen die Zitronen. Man sagte mir, die seien gut und zeigte mir ihre Musik. Und sie waren gut. Bis auf die paar durchschnittlichen Deutschpunk Alben wurde alles für außergewöhnlich genial befunden.
Zur gleichen Zeit hörte ich sehr gerne Blink, allerdings nur die beiden Alben Take off Your Pants and Jacket und The Mark, Tom, and Travis Show. Alles andere war langweilig und somit schlecht. Inzwischen bekomme ich Hautausschlag von der furchtbaren Knatschstimme des Sängers.
Und heute?
Nachdem ich mir letztens wieder mal High Fidelity ansah, stellte ich einige Top-Listen auf.
Da wären:
Top 4 Musiker/Bands
1. CocoRosie
2. Devendra Banhart
3. Iron&Wine
4. Eels
Top 5 Konzerte
1. CocoRosie
2. Deichkind
3. Iron&Wine
Zu 5 Plätzen hat es nie gereicht. Ich kenne und mag zwar Unmengen von Musik, jedoch reicht es bei den meisten nicht zu Platz 5.
Spätestens seit die Backstreet Boys damals bei Wetten, dass...? auftraten, wurden sie zu Helden erklärt. Man konnte alle Lieder mitsingen, ohne auch nur ein einziges Wort zu verstehen. Was zwischen den Backstreet Boys und den Stripes kam? Da ist ein großes Loch in meinem Kopf. Da sind mehrere Jahre dazwischen und ich kann absolut nichts über diese Zeit sagen. Dann kamen die Zitronen. Man sagte mir, die seien gut und zeigte mir ihre Musik. Und sie waren gut. Bis auf die paar durchschnittlichen Deutschpunk Alben wurde alles für außergewöhnlich genial befunden.
Zur gleichen Zeit hörte ich sehr gerne Blink, allerdings nur die beiden Alben Take off Your Pants and Jacket und The Mark, Tom, and Travis Show. Alles andere war langweilig und somit schlecht. Inzwischen bekomme ich Hautausschlag von der furchtbaren Knatschstimme des Sängers.
Und heute?
Nachdem ich mir letztens wieder mal High Fidelity ansah, stellte ich einige Top-Listen auf.
Da wären:
Top 4 Musiker/Bands
1. CocoRosie
2. Devendra Banhart
3. Iron&Wine
4. Eels
Top 5 Konzerte
1. CocoRosie
2. Deichkind
3. Iron&Wine
Zu 5 Plätzen hat es nie gereicht. Ich kenne und mag zwar Unmengen von Musik, jedoch reicht es bei den meisten nicht zu Platz 5.
Sonntag, 27. Januar 2008
Iron and Wine
Morgen Abend gehts zu Iron And Wine und es wird ganz fantillotastisch werden.
Ansonsten ist das Wochenende wie üblich schneller wieder vorbei gewesen als es anfing. Ich habe das Gefühl, ich würde immer noch in der Schule sitzen und in ein paar Augenblicken ist es auch schon wieder soweit. Aber Schule ist halt nie so schlimm, wenn man weiß, dass danach etwas kommt, worauf man sich freuen kann.
http://www.myspace.com/ironandwine
Freitag, 18. Januar 2008
Traue niemals leichten Mädels!
Jedenfalls scheinen uns Les Savy Fav dies in ihrem amüsanten neuen Videoclip zeigen zu wollen. Im jenem wird dann auch gleich die Titel-Frage des Stücks beantwortet:
What Would Wolves Do?
What Would Wolves Do?
Freitag, 11. Januar 2008
SSDSDSSWEMUGABRTLAD
Conehead-Stefanie, dieser Alien hat gewonnen. Alter.
Dabei war ich doch so verliebt in den hübschen Gregor.
Ach menno!
Dabei war ich doch so verliebt in den hübschen Gregor.
Ach menno!
Freitag, 4. Januar 2008
Dienstag, 11. Dezember 2007
Hot Chip - Ready for the Floor
Donnerstag, 29. November 2007
Ab 5 is es dunkel...
und ma kann in gruselige Winterdepris stürzen. Sieht aber och verdammt schnieke aus, wenn die Nebelbrüh sich über de Stadt legt. Die Lichter von de Autos erinnern mick dann immer an de Horrorfilmsche:
Montag, 26. November 2007
Montag, 19. November 2007
Dienstag, 30. Oktober 2007
Polarkreis 18
ist ja wohl mal der mit Abstand dümmste Bandname, den man sich überhaupt irgendwie einfallen lassen kann. krass. echt krass
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Feist-Peaches-Connection aufgedeckt
Im Jahre 2000 zog Feist mit der Sängerin Peaches zusammen. [last.fm]
Krass ey, wusste ich gar nicht.. lustig
Krass ey, wusste ich gar nicht.. lustig
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